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Arten von Haarausfall

Haarausfall bei Männern
Haarausfall bei Frauen
Weitere Medikamente gegen Haarausfall

Die Ursachen von Haarausfall und deren Behandlungsmöglichkeiten sind vielfältig.
Bevor Sie sich nun mit den Möglichkeiten der Haartransplantation beschäftigen, sollten Sie vorab einige Informationen über die Haare erhalten.

Ein paar Haare morgens in der Haarbürste zu finden bedeutet nämlich noch nicht, dass Sie Haarausfall haben. Jeder Mensch verliert täglich Haare. Ein Verlust von bis zu hundert Haaren am Tag gilt als normal. Erst wenn der Verlust von Haaren dieses Volumen übersteigt spricht man von Haarausfall. Jeder dritte Mann und jede zehnte Frau leidet an Haarausfall.

Haarausfall bei Männern

Die häufigste Art des Haarausfalls bei Männern ist der androgene (hormonell-erblicher) Haarausfall. Etwa 95% der Männer, die an Haarausfall leiden, sind vom androgenen Haarausfall betroffen. Seine Ursachen wurden noch nicht vollständig erforscht. Gewiss ist, dass bei diesem Prozess die genetischen Veranlagungen des Betroffenen eine wichtige Rolle spielen. Ein weiterer wichtiger Faktor, der den androgenen Haarausfall auslösen kann, ist das Vorkommen des Dihydrotestesterons (DHT) - der aktiven Form des männlichen Hormons - Testosterons. Tatsächlich ist aber nicht zu viel Testosteron die Ursache, sondern eine vererbte Empfindlichkeit der Haarwurzeln gegenüber dem Hormon. Dies führt zuerst zum Haarrückgang an der Stirn (Geheimratsecken) und anschließend lichtet sich auch das Haar am Hinterkopf.

Der Haarausfallprozess fängt meistens zwischen dem 18. - 20. Lebensjahr an. Es kommt auch vor, dass die ersten Anzeichen des Haarausfalls erst im 40. - 50. Lebensjahr auftreten. Je später der Haarausfallprozess beginnt, desto besser sind die Zukunftsprognosen.

Bei Erstellung der Prognosen werden unter anderem genetische Veranlagungen sowie die Haarfarbe, - stärke und -struktur berücksichtigt. Ein Mann, dessen Großvater, Vater oder Brüder von Haarausfall betroffen sind, hat eine geringere Chance auf eine lange natürliche Haarfülle, denn einmal ausgefallene Haare wachsen nicht mehr nach.

Die Behandlung des androgenen Haarausfalls bei jungen Männern fängt häufig mit der Anwendung des Medikamentes - Propecia (Finasterid) an. Dieses Mittel verlangsamt die Umwandlung des Testosterons in Dihydrotestosteron und kann den Haarzustand positiv beeinflussen. Leider wirkt dieses Präparat nicht bei allen Männern. Deshalb wird jedem Patienten eine 3-monatige Probekur empfohlen. Falls keine Verbesserung nach Ablauf der "Probezeit" festzustellen ist, sollte auf die Anwendung von Propecia verzichtet werden. Im Falle einer Verbesserung wird die Fortsetzung der Propecia-Kur empfohlen.

Bei manchen Männern kann die Einnahme des Medikaments zu Potenzstörungen führen. Dieses Risiko ist jedoch gering. Es beträgt 1% und betrifft eher ältere Männer. Diese negative Nebenwirkung ist vorübergehend. Kurz nach der Abstellung des Medikamentes lassen die Beschwerden allmählich nach, bis sie vollkommen verschwinden.
Wer gerade Kinder plant, sollte vorsichtig sein. Kleine Mengen des Finasterid wurden nach Einnahme in der Samenflüssigkeit gefunden. Eine Auswirkung auf die Schwangerschaft und das Risiko von Missbildungen konnten nicht ausgeschlossen werden.

Statistiken ergeben, dass Propecia eine bessere Wirkung auf den Haarwuchs im zentralen Kopfbereich aufweist. Deswegen wird dieses Präparat oft als Unterstützung der chirurgischen Behandlung, die sich eher auf den Stirnbereich konzentriert, genutzt.

Haarausfall bei Frauen

Der Haarausfall bei Frauen kommt seltener vor. Dies ist auf die schützende Wirkung der weiblichen Hormone - Östrogene zurückzuführen. Deshalb leiden meistens Frauen nach der Menopause am Haarausfall. Selten aber führt dieser Prozess zu einer Kahlheit, die typisch für Männer ist. Bei Frauen haben wir am häufigsten mit einer Haarlichtung hauptsächlich im zentralen Kopfbereich zu tun.

Die zwei häufigsten Formen von Haarausfall bei Frauen ist der androgene Haarausfall oder Alopezie und das telogene Effluvium. Die androgene Alopezie ist genetisch bedingt. Frauen die von Ihr betroffen sind, erleben eine diffuse Verdünnung die sich meistens auf die frontalen Partien der Kopfhaut beschränkt. Diese Verdünnung kann sich über lange Zeiträume, sogar Jahre hinziehen und erfolgt manchmal zunächst ubemerkt. Telogenes Effluvium ereignet sich innerhalb eines Zeitraumes von 1 - 6 Monaten in dem der tägliche Haarausfall plötzlich und stark zunimmt. Dieser Haarausfall erfolgt auf der ganzen Kopfhaut und er ist im Unterschied zur androgenen Alopezie umkehrbar. Telogens Effluvium ereignet sich nach einer starken vorhergehenden Belastung. So eine Belastung kann z.B. verlängertes Fieber, eine starke Infektion oder Operation sein. Auch Krankheiten wie Eisenmangel oder Schilddrüsen-Fehlfunktionen können zu Haarverlust führen. Falsche Diätvorschriften oder Einnahme von bestimmten Verschreibungspflichtigen Medikamenten oder empfängnisverhütenden Mitteln können ebenfalls diese Haarverdünnung hervorrufen.

Haarausfall kann nicht durch Styling-Techniken wie Bleichen, Färben, oder Dauerwellen entstehen.

Frauen, die die Menopause noch vor sich haben und gerne mit der Pille verhüten möchten, können ggf. Kombinationspräparaten aus Östrogenen mit speziellen Gestagenen benutzen. Diese Gestagene haben eine antiandrogene Wirkung und wirken ausgleichende zum Testosteron. Lassen Sie sich von Ihrer Frauenärztin beraten welche Kombination bei Ihnen am erfolgversprechendsten ist.

Für Frauen nach den Wechseljahren gibt es auch Präparate, zum Beispiel: Chlormadinon, Cyproteron oder Dienogest.

Der Haarausfall bei Frauen kann das erste Symptom der Dysfunktion des Hormonsystems sein oder einer ernsten Erkrankung, die auf die Fehlfunktion der endokrinen Drüsen zurückzuführen ist. Deswegen sollte man das Problem nie bagatellisieren und beim Feststellen eines verstärkten Haarausfalls einen Endokrinologen aufsuchen. Die meisten Ursachen des Haarausfalls bei Frauen sind Schilddrüsenüberfunktion, Schilddrüsenunterfunktion, Krankheiten der Nebennieren, der Hirnanhangdrüse und der Eierstöcke. Nur Patientinnen bei denen die obengenannten Erkrankungen ausgeschlossen wurden, dürfen chirurgisch behandelt werden.

Weitere Medikamente gegen Haarausfall

17-Alpha-Estradiol ist ein Östrogen, das die Umwandlung des Testosterons in seine aktive Form verhindert, also in das DHT. Es ist also hauptsächlich bei einen androgenen Haarausfall zu empfehlen. Das 17-Alpha-Estradiol ist rezeptfrei erhältlich und wird ein mal täglich als Tinktur aufgetragen.

Minoxidil ist ein weiteres Mittel, dass zur Behandlung von androgenem Haarausfall bei Männern und Frauen eingesetzt wird. Wie genau das Minoxidil wirkt, ist noch nicht vollends geklärt, aber es wird davon ausgegangen, dass Minoxidil aufgrund seiner blutdrucksenkenden Wirkung die Kapillaren erweitert und somit die Durchblutung fördert.

Eine ausgewogene Ernährung ist für einen gesunden Haarwuchs unerlässlich. Für Patienten mit gewissen Mangelerscheinungen kann ggf. eine Einnahme von Vitaminen, Mineralien oder Spurenelementen (z.B. Zink, Hirse Extrakte, Vitamine B oder H, Schwefelhaltige Aminosäuren) helfen. Ihre Wirksamkeit ist allerdings nicht vollständig bewiesen.

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