Esculap-Service

Plastische Chirurgie und Schönheitsoperationen in Polen seit 1997

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Facelift

Anatomisch besteht die Haut aus mehreren Schichten. Die wesentlichen Veränderungen spielen sich an den elastischen Fasern der Bindegewebsschicht ab. Im Laufe des Lebens verringern sich ihr Feuchtigkeitsgehalt und ihre Spannkraft. Den darunter liegenden Muskeln ergeht es ebenso. Aber auch die Zellteilungsfähigkeit und damit die Erneuerung der Haut verlangsamen sich. Die Folge ist die Bildung von Fältchen und eine Erschlaffung der Haut, ganz besonders im Bereich der Wangen und der weichen und muskelarmen Hautpartien unter dem Kinn, am oberen Teil des Halses und im Bereich der Augenlider. Die individuelle Veranlagung ist dafür verantwortlich, in welchem Lebensalter solche Ermüdungserscheinun­gen sichtbar werden; aber auch die Lebensumstände, Collagenverlust und viele andere Faktoren können sie verstärken oder beschleunigen.

Vorbereitung des Facelifts

Zur Vorbereitung der Korrektur bedarf es einer persönlichen Untersuchung, Aussprache, Beratung und eines medizinisch aufklärenden Gesprächs mit dem Arzt. Dabei werden Details, individuelle Besonderheiten, Komplikationen und Risiken, sowie alle speziellen Fragen und Wünsche der Patienten erörtern.

Die gründliche laborchemische Untersuchung des Blutes soll über Leber- und Nierenfunktion, über den Zustand des Herzens, des Kreislaufs, des Stoffwechsels sowie über den Blutstatus Aufschluss geben. Eventuell wird noch ein EKG angefertigt.

Vor und nach jeder Korrektur machen wir fotografische Aufnahmen. Die Bilder dienen der Dokumentation, gehören wie alle übrigen Unterlagen zur Patientenkartei und unterliegen der ärztlichen Schweigepflicht.

Die Betäubung während des Facelifts

Der Patient hat die Wahl zwischen örtlicher Betäubung und Allgemeinnarkose.

Wir empfehlen meistens das Facelift unter Allgemeinnarkose durchzuführen. Die Narkose schaltet das Bewusstsein und das Schmerzempfinden im ganzen Körper aus. Der Patient befindet sich vom Beginn der Narkose an bis zu ihrem Ende in einem ruhigen, schlafähnlichen Zustand. Die Betäubungsmethode, die auf den Gesundheitszustand des Patienten abgestimmt ist, wird bei dem ersten Gespräch aufgeklärt und von dem Patienten gewählt.

Operationsmethode

Die Operationstechniken sind im Laufe der Entwicklung der kosmetischen Chirurgie immer perfekter geworden. Beim Gesamtfacelifting kann man die gesamte Haut des Gesichtes und des Halsbereiches spannen oder man kann ein Teilfacelifting durchführen und zwar: obere Etage: Stirn und untere Etage: Wangen-, Mund-, Kinn-, und Halsbereich.

Die Schnittführung verläuft grundsätzlich im Haarbereich. Der Schnitt beginnt je nach geplantem Eingriff oberhalb des Ohransatzes im Schläfenhaar, verläuft in der natürlichen Hautfalte, in den Hautlinien, dicht vor dem Ohr - um das verdeckende Ohrläppchen herum -und an der hinteren Ohrmuschelfläche entlang. Er endet im Nackenhaar.

Die überschüssige Haut wird an den Wundrändern in Form eines breiten Streifens abgetrennt.

Dabei wird auch das bindegewebige Gerüst des Gesichts (SMAS = Superfascialis muscolo aponeurotisches System, auf Deutsch: Unterhaut-Muskel/Sehnen-Straffung) sowie Stirn- und Halsmuskeln anatomisch definiert und ebenfalls geliftet. Das hat zur Folge, dass die gesamte Gesichtsstruktur harmonisiert wird, ohne dass zuviel Haut weggenommen werden muss.

Eine vorherige Entfernung von Haaren durch Schneiden oder Wegrasieren ist manchmal notwendig.

Da beide Gesichtshälften nacheinander in einem Verfahren und mit ganz besonderer Sorgfalt korrigiert werden müssen, sind meist längere Operationszeiten, bis zu drei Stunden, erforderlich. Ein Aufenthalt in der Klinik von 3-4 Tagen ist zu empfehlen.

Eine Nachbehandlung im Sinne von Verbandswechsel, Fädenentfernung und Nachsorge muss in Betracht gezogen werden. Die Hälfte der Fäden wird fünf/sechs Tage nach dem Facelift entfernt, dann 10 und 12 Tage nach der Operation wird immer die verbleibende Hälfte aller Fäden entfernt.

Klinikaufenthalt nach dem Facelift

Die frischen Wunden müssen vor allerlei Gefahren, vor allem Infektionen, geschützt werden. Deshalb wird für wenige Tage ein Kopfverband angelegt. Er verhindert auch eine stärkere Anschwellung nach der Korrektur. Danach werden die Wundränder täglich gesäubert und mit Medikamenten versehen.

Nach den Erfahrungen wirkt sich ein Klinikaufenthalt von vier Tagen auf die Heilungstendenz günstig aus und verkürzt den Heilungsverlauf ganz erheblich.

Die Nachschmerzen sind nur gering. Sie werden als Druck- oder Spannungsgefühl empfunden. Ein bis zwei Tabletten oder Zäpfchen reichen aus, sie zu unterdrücken.

Schon vier Tage nach dem Facelift können die Patienten die Haare waschen.

Mögliche Komplikationen beim Facelift

Komplikationen sind bei keinem chirurgischen Eingriff auszuschließen. Ein Facelifting ist ein chirurgischer Eingriff und dadurch mit den gleichen Allgemeinrisiken wie jeder andere medizinische Eingriff behaftet.

Wir bemühen uns jedoch, das Risiko so gering wie möglich zu halten. Deshalb sind gründliche Untersuchungen des Patienten erforderlich, wie sie bereits in dem Abschnitt ,,Vorbereitung der Korrektur" erwähnt wurde.

Den Erfolg einer Behandlung und ihre absolute Risikofreiheit kann kein Arzt garantieren. Die allgemeinen Risiken operativer Eingriffe wie Thrombosen und Embolien, sind dank der Fortschritte der Medizin aber sehr gering geworden. Wir können auch mehr als früher dagegen tun.

Andere Komplikationen wie z. B. Blutergüsse, Veränderungen der Haut (der Farbe und des Aussehens), Schädigung der feinen Nerven (80% dieser Schäden erholen sich in 3 bis 6 Monaten nach dem Facelift wieder) sind auch möglich.

Verhalten nach dem Facelift

Mit einer gewissenhaften Beachtung unserer Empfehlungen für das Verhalten vor, während und nach der Behandlung können Sie Ihre natürlichen Heilungskräfte sehr unterstützen und sich damit selbst sehr helfen.

Sehr wichtig ist ein strikter Alkoholverzicht, auch auf Bier und Sekt für mindestens 4 Wochen nach dem Facelift. Die erste Haarwäsche wird kurz vor der Entlassung in der Klinik durch eine Schwester ausgeführt. Haarfärben und Tönen sollten die Patienten erst wieder nach einer Pause von sechs Wochen. Die Benutzung der Sauna und des Solariums ist frühestens nach ca. 10 bis 12 Wochen angebracht. Alle Arten von Bestrahlungen im Kopfbereich (Rotlicht, UV-Licht usw.) sollten ca. 10 bis 12 Wochen nicht angewandt werden. Spazierengehen, Radfahren und Wandern dürfen die Patienten schon nach kurzer Zeit. Alle anderen Sportarten sollten je nach Art des Sports erst nach einigen Wochen betrieben werden.

Die noch einige Wochen vorhandenen Schwellungen sind mehr fühlbar als sichtbar. Das Gewebe der Wangen wird noch längere Zeit etwas derber und gefühlsärmer sein als die Umgebung, wird sich aber vollkommen im Laufe der Zeit normalisieren. Zur Pflege der Narben sollten Sie diese, nach deren vollständigen Abheilung, täglich mehrmals mit einer vom Arzt verschriebenen Salbe vorsichtig behandeln. Bitte die Wunden nur mit gründlich gereinigten Händen berühren.

 

MINILIFT ODER SOFTLIFT

Das so genannte Minilift wird nach der ursprünglichen Idee der Hautstraffung durchgeführt und beschränkt sich somit auf die äußere Hautschicht.

Nach einem Schnitt vor dem Ohr wird die Wangenhaut gelöst, die Wangenmuskulatur gestrafft und die überschüssige Haut entfernt.

Das Facelift dauert 1 bis 2 Stunden und erfordert einen Klinikaufenthalt von maximal 2 bis 3 Tagen. Die Operation ist zwar weniger aufwendig als das normale Facelift, allerdings auch viel weniger effektiv.

Das Resultat eines Miniliftings hält meist nur wenige Jahre an. Wiederholungsoperationen sind nur in begrenzter Zahl möglich, da die Haut mit jedem Facelift an Elastizität verliert, was zwangsläufig irgendwann zu einem "Maskengesicht" führt.

Das Facelift kann auch in örtlicher Betäubung durchgeführt werden. Bei empfindlichen Patienten ist eine Narkose zu empfehlen.

Mögliche Komplikationen:

Nach dem Facelift ist mit einer unangenehmen Schmerzphase von etwa 5 Tagen zu rechnen. Manchmal entstehen Blutergüsse an Hals und Gesicht, welche erst nach 3 bis 4 Wochen wieder verschwinden. Sehr selten sind Nachblutungen oder Entzündungen des Wundgebietes, die einen weiteren Eingriff erforderlich machen würden. Durch die Nähe zum Gesichtsnerv besteht weiterhin die Möglichkeit, dass sich Teile des Gesichtes nach dem Facelift taub anfühlen und die Beweglichkeit der Gesichtsmuskeln für eine Weile eingeschränkt bleibt.

Auch sollten Sie sich nicht beunruhigen, wenn Sie Schmerzen hinter dem Ohr spüren. Sie rühren von der Spannung her, mit welcher die Haut fixiert wurde.

Ein endgültiges Ergebnis kann je nach Ausmaß des Facelifts erst nach einigen Monaten beurteilt werden. Die Zeitdauer bis zur völligen Regeneration kann je nach individueller Veranlagung und Ausmaß des Facelifts sehr unterschiedlich ausfallen.

Zeit nach dem Facelift

Nach dem Facelift sollten Sie sich auf jeden Fall für 5 bis 7 Tage Ruhe gönnen. Bereits nach 8 Tagen können Sie wieder wie gewohnt duschen und Make-up auflegen. Auch direktes Sonnenlicht sollten Sie für die Dauer von 4 Wochen konsequent meiden. Wenn Sie sich in den darauf folgenden Wochen der Sonne aussetzen, so ist ein Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor zu empfehlen. Ihre sportlichen Aktivitäten können Sie meistens nach 4 Wochen in vollem Umfang wieder aufnehmen.

 

AUGENBRAUNENLIFT

Wenn sich die Augenbrauen tief über die Augen senken und dies als störend empfunden wird, kann man eine isolierte oder mit anderen Methoden kombiniertes Augenbrauenlift vorgenommen werden.

Das Augenbraunenlift gehört zu den einfacheren im Rahmen der ästhetischen Korrektur um die Augenpartie. Dabei wird, abhängig von der angestrebten Augenbrauenform, ein halbmond-, ellipse- oder bajonettförmiger Hautstreifen vom Rand der oberhalb Augenbraue umschnitten und entfernt.

Diese Korrektur wird angewendet, um bei stärkerem Herabsinken der Augenbrauen diese wieder nach oben zu versetzen um den typisch "müden" Gesichtsausdruck zu beheben. Das Ergebnis der Behandlung sind etwas größer erscheinende Augen und eine geglättete Stirn.

Das Augenbrauen Lifting kann ambulant und in der östlichen Betäubung vorgenommen werden. Die nach der Behandlung zurückbleibende Narbe muss, wenn sie nicht ganz unauffällig bleibt, bisweilen mit dem Make-up bedeckt werden.

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